Die Klimalüge widerlegt


Oliver Jauch widerlegt die Klimalüge in 15 Minuten

Eigentlich widerlegt Oliver Jauch das „Geschäftsmodell Klimawandel“ bereits in einer Minute. Doch für tiefergreifendes Wissen lohnt sich das gesamte Video anzusehen.

Bedauerlicherweise wird das Thema genauso, wie von den Nutznießern, von Verschwörungstheoretikern mit einer US-Phobie in Umkehrung der Fakten ausgeschlachtet. Sie phantasieren längst die Story von den „Chemtrails“ unter leichtgläubige Mitbürger und fühlen sich nun von CIA-Direktor John Brennannur bestätigt.
Dieser sprach Ende Juni vor dem Council on Foreign Relations angeblich über Wettermanipulation und erklärte dazu: „Ein weiteres Beispiel ist das Feld von Technologien – im Allgemeinen als Geo-Engineering bezeichnet – das potenziell helfen könnte, die erwärmenden Auswirkungen des globalen Klimawandels umzukehren. Etwas, das meine persönliche Aufmerksamkeit gewonnen hat, ist die Injektion von Aerosol in die Stratosphäre oder SAI, ein Verfahren, in der Stratosphäre Partikel auszusäen, die helfen können, die Wärme der Sonne zu reflektieren, ziemlich genau in der Weise wie es Vulkanausbrüche tun.“
Dies wird nun als die nicht weniger falsche Behauptung ausgelegt, er habe damit die angeblichen Wettermanipulationen „zugegeben“.
Die Verbreiter dieser Thesen rechnen mit einem geringen Intelligenzquotienten ihrer Leser. Denn es gehört nicht viel Gehirnschmalz dazu, festzustellen, daß, wenn das alles ist, was hier von CIA-Direktor John Brennan als „Beweis“ zur Stützung dieser Verschwörungstheorie wiedergegeben wird, dieser recht dünn ausgefallen ist.
Brennan hat nichts anderes längst Bekanntes bestätigt, als daß eine wesentliche Ursache für Klimaänderungen im beim Ausbruch von Vulkanen freigesetzten Aerosolen zu suchen ist und die Empfehlung abgegeben, gegen den (angeblichen) Klimawandel k ü n f t i g genauso vorzugehen.
Manche erinnern sich vielleicht noch daran, welche Folgen der Ausbruch des Mount St. Helens mit Beginn am 18. Mai 1980 hatte: Durch die hochgeschleuderten Partikel wurde die Luft derart verunreinigt, daß es in der Folgezeit zu einer deutlichen Abkühlung insbesondere der nördlichen Halbkugel kam.
Verschwörungstheoretiker – bekanntlich immun gegen gegen vernünftige Argumente – greifen jeden strohhalm auf, der ihre Theorie auch nur scheinbar stützt. So wandeln sie einfach ihren Vorstellungen entsprechende Wolkenformationen oder gar Kondensstreifen von Düsenflugzeugen in „Chemtrails“ um – dabei kennen schon Kinder den Effekt am Auspuff eines Autos, der entsteht, wenn Abgase oder heißer Wasserdampf auf kühle Luft stossen.
Fakt ist jedoch, daß es nicht erst seit gestern tatsächlich Experimente gibt, das Wetter zu manipulieren. Das gelingt allerdings nur in sehr eng begrenzter Weise. Beispielsweise durch Hagelflieger, die mit Silberjodid eine gefährliche Gewitterwolke zum Abregnen bringen können, bevor Hagelschäden folgen.
Insbesondere während dem Kalten Krieg experimentierten alle Seiten mit Versuchen, die in 8-12 km Höhe befindlichen Jetstreams (Starkwinde) zu beeinflussen. Diese Winde haben einen starken Einfluß auf das Wettergeschehen. Bekannt ist, daß die Russen mit über Antennen abgestrahlten Mikrowellen versucht haben, insbesondere den Polar-Jetstrom so zu beeinflussen, daß Sibirien ein milderes Klima hat und die USA geschädigt werden. Indes wäre der Energieaufwand dafür derart hoch und teuer, daß derartige Versuche nicht über die Experimentierstadien hinausgehen.
Futter für Verschwörungstheoretiker bilden sie aber allemal.

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