Frankreich: Krawalle pur


Frankreich wird von Krawallen überschwemmt

Während die Medien weitestgehend schweigen, haben sich die Krawalle in Frankreich auf 20 Städte ausgeweitet.

Seit zwei Wochen toben in Frankreich Unruhen. Was zunächst nur befürchtet wurde, bewahrheitet sich jetzt: die Krawalle breiten sich aus.

Gewalttätige Unruhen

Die Videos zeigen brennende Autos, attackierte Polizisten, zerstörte Gebäude und flüchtende Polizeiautos. Nun hat Südkorea für seine Staatsbürger sogar eine Reisewarnung ausgesprochen: die Hauptstadt Paris soll gemieden werden.

Die Krawalle haben sich inzwischen auf mehr als 20 französische Städte ausgeweitet, darunter Dijon, Lille, Nantes und Rennes. Unter den „Demonstranten“ war auch der linke Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Melenchon. Der Staat zeigt sich machtlos.
Ethnischer Konflikt

Anlass für die Ausschreitungen ist die Anwendung von Gewalt bei der Verhaftung eines mutmaßlichen schwarzen Drogendealers. Die Krawalle laufen unter dem Motto „gegen Polizeigewalt“, doch dahinter verbirgt sich ein ethnischer Konflikt. In den französischen Vorstädten gibt es einen hohen Migrantenanteil inklusive hoher Arbeitslosigkeit, Perspektivenlosigkeit und Kriminalität.

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