„Welt“ entlarvt die Strache-Kampagne: War Ibiza anders..?

Neue Sequenzen des Ibiza-Videos lassen an den Darstellungen, die zum Scheitern der Regierung Kurz/Strache führten, Zweifel aufkommen

Die „Welt“ berichtet über neu aufgetauchte Passagen des geleakten Videos, das 2019 infolge der „Ibiza-Affäre“ die Regierungskrise in Österreich mit dem Scheitern schwarz-blauen ÖVP/FPÖ-Regierung zur Folge hatte.

Das der „Welt“ vorliegende Transkript legt nahe, dass Ex-Vizekanzler Strache unlautere Angebote damals offenbar ablehnte.
Heinz Christian Strache habe sich im Gegensatz zu den verbreiteten Darstellungen gegen unlautere Angebote gewehrt.
Dies sei eine unerwartete Wendung in der Affäre um das geleakte Ibiza-Video.

Auch die Tageszeitung Österreich“ berichtet, daß die neuen Textstellen aus den Akten der Staatsanwaltschaft den ehemaligen FPÖ-Politike  entlasten.
Strache habe es im Gegensatz zu den gezeigten Darstellungen abgelehnt, rechtswidrige Handlungen für 270 Millionen Euro-Spenden einer angeblichen russischen Oligarchennichte, die als Lockvogel „Alyona Makarov“ aufgetreten war, zu begehen.

Das zum Skandal hochstilisierte „Ibiza-Video“ wurde im Sommer 2017 heimlich in einer Finca auf Ibiza aufgenommen, wobei die FPÖ-Spitzenpolitiker Strache und Johann Gudenus mit versteckter Kamera dabei gefilmt wurden, wie sie der angeblichen russischen Oligarchennichte Angebote korrumpierende unterbreitetet haben sollen.

An der Verbreitung des nun offensichtlich als Fälschung entlarvten Videos beteiligt waren vor allem der „Spiegel“ und die „Süddeutsche Zeitung“, währendc es die linksaffine deutsche Medienlandschaft („Qualitätsmedien“) genüßlich weiterverbreitet hatte – jetzt ist dort wie bei der Relotius-Affäre bedächtige Stille eingekehrt.

Straches Anwalt Johann Pauer sprach von einer bewusst nachteiligen Auswahl der veröffentlichten Stellen des Videos.
„Festzuhalten ist, dass bisher nur ein kleiner Teil des Ibiza-Videos transkribiert worden ist. Die noch zu erwartende weitreichendere Transkription wird deutlicher aufzeigen, dass die Auswahl der veröffentlichten Passagen bewusst nachteilig für Heinz-Christian Strache erfolgten“, so Pauer gegenüber „Oe24“.

Die österreichische Justiz ermittelt weiterhin zu den Vorkommnissen. Hauptverdächtiger in dem Verfahren ist der Österreicher Julian H.
Ihm wird vorgeworfen, Strache und Gudenus in eine Falle gelockt haben.

2 Gedanken zu “„Welt“ entlarvt die Strache-Kampagne: War Ibiza anders..?

  1. Pingback: „Welt“ entlarvt die Strache-Kampagne: War Ibiza anders..? | - EUROPA -

  2. Pingback: „Welt“ entlarvt die Strache-Kampagne: War Ibiza anders..? | - Medien -

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.